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Klein Escherde

Klein Escherde

 

Geschichte

In den Schenkungslisten des Klosters Corvey erscheint 973 Hesschehirithi. Über Hesserthe, Escherte, wurde die heutige Form Klein Escherde.

Um 1200 stiftet der Miniseriale Ritter Lippold von Escherde im heutigen Groß Escherde ein Benediktinerinnen Kloster.

1203 durch Bischof Hartbert von Hildesheim urkundlich bestätigt, wurde es bald nach Bovingehusen verlegt, 1810 als Kloster Escherde säkularisiert, das heutige Haus Escherde.

Die Escherder Ritter trugen auf ihrem Schild ein Wappenbild - zwei Schlüssel mit nach außen gerichteten Bärten. Als Wappen ist es von den Gemeinden Groß und Klein Escherde 1930/31 übernommen. Klein Escherde trägt dabei rote Schlüssel auf goldenem Grund, während Groß Escherde goldene Schlüssel auf rotem Grund zeigt.

Urkundlich wird Klein Escherde erstmalig 1258 als parvo Escherte genannt, 1293, 1315, 1377, in minori Escherte und 1460 in Lutken Escherte.

 Als Grundherren erschienen der Domdechant = 1277, der Dom = 1307, das Godehardikloster = 1352, der Domprobst = 1382, das Domstift = 1369 und der Archidiakon auf dem Moritzberg mit zwei Fuder Synodalholz jährlich aus dem Escherberg. Der Große Zehnte gehörte dem Domkapital, der Kleine Zehnte dem Kloster Escherde. Kirchlich gehört Klein Escherde als Filiale zur Pfarrei Emmerke.

Der Förster des Escherberges Barthold Linden und seine Ehefrau Gertrudis Ludewig gelten als Wohltäter der alten Kapelle von 1699.

Diese wurde 1973 im Zuge des Neubaues der jetzigen abgetragen, im Museumsdorf Cloppenburg wieder aufgebaut und 1977 der Öffentlichkeit übergeben.

Das kulturelle Leben wird vom Heimatverein, dem Pfarrgemeinderat, der Freiwilligen Feuerwehr und dem Seniorenkreis getragen. Schmuckstück im Dorf ist die Heimatstube.

 

Wappen

Das Wappen, zwei aufrecht stehende Schlüssel, wird im 20. Jahrhundert von den Dörfern Groß und Klein Escherde übernommen.

Wappen Klein Escherde

 

Kirche

 

Klein_Escherde_Kirche

 

Feuerwehr

 

Klein_Escherde_FFW

 

Leuchtturm