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Barnten

Barnten_Ortseingangsschild

Geschichte

Von alters her zählte Barnten zu den Dörfern im Güldenen Winkel. Die erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1149 nennt das Dorf Barinthune. Das Wort bedeutet = kahl, bloß und die Ennsilbe tun = Zaun. Danach war Barnten eine Siedlung auf einer kahlen umzäunten Fläche. Im Jahr 1811 heißt das Dorf bereits Barenten. Als Vertreter eines Geschlechtes Theodorius de Barnethem wird es 1219 als Barnethem erwähnt. Zu diesem Geschlecht gehörte der Abt Heinrich von Barnten, von welchem die Ortschaft  um 1400 wahrscheinlich ihren Namen erhalten hat. Im Jahre 1331 wird der Name Barnten erstmalig erwähnt. Weil das Geschlecht Barnethem um 1500 ausgestorben war, konnte Barnten auf kein geschichtliches Wappen zurückgreifen.        -Zeittafel-

Barnten_Stein

Wappen

Das jetzige Wappen, drei goldene Weizenähren, füllen das ganze rote Schild. Drei rote Maschinenräder einer Mühle leuchten auf einen goldenen Balken, der quer über den Halmen liegt. Das Wappen weist auf den Torbogen des heute noch gut erhaltenen Rössinger Hofes in Barnten hin. Caspar Borchholten hat im Torbogen am Eingang seines Landgutes in Barnten im Jahr 1592 eine Wappentafel hinterlassen. Aus diesem Wappenbild wurde das deutlichste Wappen genommen. Dazu kamen drei Ähren und die Stiftsfarben von Hildesheim. Der heraldische Maler Wenzel aus Hannover hat mit dem damaligen Bürgermeister Bruns aus Barnten das Wappen 1931 entworfen und empfohlen.

Wappen Barnten

Torbogen, Edelhof Barnten

Der Torbogen mit Wappentafel enthält vier aus Stein gemeißelte Wappen aus dem Jahr 1592. Es gibt keinen Schriftband, der auf den damaligen Besitzer dieses Gutes und die Inhaber der Wappen hinweist. Die Wappen haben keine Beziehung zum jetzigen Besitzer.

Barnten_Torbogen

Evangelische Dorfkirche

Die Kirche wird 1300 als massive Kapelle und um 1700 als Kirche erwähnt. Die Kirche liegt inmitten des Dorfes umgeben von einer Bruchsteinmauer. Der Sprengel Hildesheim erwarb eine alte Glocke und verschenkte sie nach Madras (heute Chennai) in Südindien. Eine Heidelberger Gießerei lieferte im gleichen Jahr zwei neue Glocken, die 1960 eingeweiht wurden. Die Inschriften der Glocken lauten: "Herr, lass Glauben und Treue, Kraft und Einigkeit unseres Volkes Ruhm und Ehre sein" (große Glocke) und "Verleih uns Frieden gnädiglich Herr Gott zu unseren Zeiten" (kleine Glocke) Bei der Renovierung der Kirche 2005 wurde ein Weihekreuz entdeckt. Seit 1999 besteht der Zusammenschluss mit der Kirchengemeinde Rössing. 

Kirche Barnten

Barnten Heute

Nach dem 2. Weltkrieg waren durch den Zustrom der Heimatvertriebenen zeitweilig ca. 1400 Einwohner ansässig. Heute ist Barnten eine Ortschaft mit ca. 1000 Einwohnern. Geprägt wird das Dorf durch eine große Anzahl an Vereinen und Verbänden.

Barnten_Spielplatz  Barnten_Dorf

Kindergarten

Die Kindertagesstätte „Kunterbunt“, unter der Leitung von Frau Binder-Cananoglu, bietet 40 Kindern im Alter von 1 bis 6 Jahren einen Betreuungsplatz.

Kita_Barnten_Eingang

Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik "Kinder und Schulen" oder der Homepage der evangelischen Kirche Hildesheim-Sarstedt (www.ev-kirche-hildesheim-sarstedt.de)

Schule

In Barnten gibt es eine Grundschule. Sie setzt ihren Schwerpunkt auf das Thema Umwelt, wofür sie schon mehrmals ausgezeichnet wurde. Finanziell unterstützt wird die Schule dabei von einem eigenen Förderverein, der u. a. eine Erneuerung des Schulhofes durchführen ließ.

Eingang_GS_Barnten

 

Freiwillige Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Barnten besteht seit 1930, die bereits seit 1852 eine Feuerspritze besitzt. Am 29. April 1930 wurde das neue Spritzenhaus geplant, die Eröffnung war am 5. Oktober 1930. Im Jahr 1937 wurde ein gebrauchter Pkw in Handarbeit zum ersten Barntener Feuerwehrfahrzeug umgebaut, 1954 wurde ein Opel Blitz als zweites Feuerwehrfahrzeug angeschafft. Dreis Jahre nach dem großen Heidebrand wurde im Jahr 1979 mit einem LF 8 ein neues Fahrzeug in Dienst gestellt. Seit 1986 gibt es eine Jugendfeuerwehr. Im August 2010 bekam die Freiwillige Feuerwehr Barnten ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 8.

Barnten_FFW

Bahnhof

Am 1. Mail 1853 wurde die Südbahn von Hannover der Streckenabschnitt Hannover – Alfeld/Leine in Betrieb genommen. Die Verlängerung der Strecke von Alfeld bis Göttingen erfolgte 1854. Nun gab es durch Barnten eine Eisenbahnstrecke.

Es lag nun nahe, diese Eisenbahn auch als Barntener Einwohner einmal benutzen zu können. Am 19. Juni 1868 ist in einer Bekanntmachung der königlichen Eisenbahndirektion Hannover zu lesen, dass ab 15. Juli 1868 versuchsweise eine Haltestelle eröffnet wurde. Um diesen Halt auch nach der versuchsweisen Einführung beibehalten zu können, hatte die Eisenbahn eine Reisendenzählung durchgeführt.

Durch die am 15. September 1893 eingeführte Abzweigung nach Hildesheim verlegte man den Bahnhof mit einem neuen Gebäude an den jetzigen Standort. Der Bahnhof wurde um eine Be- und Entladestelle für Eisenbahnwaggons erweitert, die in der damaligen Zeit wichtig für Kohle und Viehtransporte war.

Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und beherbergt ein Gasthaus.

Barnten_Bahnhof

   

Freizeitangebote

Barnten zeichnet sich durch ein aktives Dorfleben mit zahlreichen Vereinen aus. Im Dorf gibt es neben der Freiwilligen Feuerwehr auch den Sportverein „MTV Germania Barnten“, den Schützenverein, den Gesangsverein Orpheus, einen Kleingartenverein, einen Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt, einen Ortsverein des DRK und einen Bergmannsverein.

  Barnten_Sportplatz 

Sportplatz

 

 Barnten_Turnhalle 

Turnhalle

 

Barnten_DGH

Dorfgemeinschaftshaus

 

Leuchtturm