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Nordstemmen

Maßnahmen zum Trinkwasserschutz in der Gemeinde Nordstemmen

Gemeinde investiert 14.000 Euro für neue Gerätschaften 

Jüngst ist eine Änderung der Trinkwasserverordnung eingetreten, die den Schutz des Leitungsnetzes vor ungewolltem Zurückfließen von Löschwasser vermeiden soll und somit dem Verbraucher zugutekommt. Für die Gemeinden und Kommunen bedeutet dies jedoch ein finanzieller Mehraufwand. Auch die Gemeinde Nordstemmen ist betroffen.

Löschwasser wird, sofern kein Teich, See oder Bachlauf zur Verfügung steht, aus den öffentlichen Trinkwassernetzen mittels Hydranten entnommen. Diese stehen meist sichtbar in den Ortschaften oder sind unter Deckeln auf den Straßen versteckt und mittels eines Standrohres erreichbar. Jegliche Entnahme, aus dem öffentlichen Trinkwassernetz, birgt jedoch auch ein hygienisches Risiko, da es jederzeit zu Verunreinigungen durch das Zurückfließen von Löschwasser kommen kann. So etwas ist denkbar, wenn die Zuleitungen plötzlich geschlossen werden und sich ein Unterdruck in der Wasserleitung bildet. Drückt das Löschwasser dann zurück in das öffentliche Netz, können z.B. Verunreinigungen und Rückstände aus Schläuchen und Pumpen mitgezogen werden. Solche Verunreinigungen können die Wasserversorger zunehmend vor ein massives Problem stellen, denn die Reinigungsarbeiten sind nach solch einem Zwischenfall kein kleines Unterfangen.

Künftig nur noch mit „Rückflussverhinderern“

Um dem Problem der Verunreinigung künftig entgegenzuwirken, trat nun eine neue Verordnung zur „Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers bei Löschwasserentnahmen durch Hydranten“ (W405-B1) in Kraft Löschwasser darf demnach in Zukunft nur noch aus dem öffentlichen Trinkwassernetz entnommen werden, wenn die Entnahmesysteme über geeignete Sicherheitsmechanismen verfügen, die ein Zurückdrücken des Wassers in das Netz vermeiden. Da diese Fachempfehlung einen gesetzlichen Charakter besitzt, müssen die Kommunen und Gemeinden nun tätig werden und sämtliche Entnahmesysteme umrüsten oder austauschen.

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Trinkwasserschutz Gemeinde Nordstemmen: Fachbereichsleiter Marcus Tischbier und Gemeindebrandmeister Jan Riechelmann

Gemeinde investiert in den Trinkwasserschutz

Die Gemeinde Nordstemmen hat den kompletten Austausch der bestehenden Entnahmesysteme jetzt vorgenommen und wird alle Ortsfeuerwehren mit den neuen Gerätschaften bis zum Ende der Sommerferien ausstatten. Kostenpunkt der gesamten Austauschaktion: über 14.000,- Euro. „Wir sind in der Pflicht die Vorgaben zum Trinkwasserschutz einzuhalten, und deshalb haben wir schnellstmöglich gehandelt“, berichtet Marcus Tischbier, Leiter des Fachbereichs für Sicherheit in der Verwaltung. Zudem habe man sich für den kompletten und einmaligen Austausch der Geräte entschieden, damit alle Ortsfeuerwehren über dieselbe Ausstattung verfügen, fügt Gemeindebrandmeister Jan Riechelmann an. Künftig ist somit eine sichere Trennung zwischen Lösch- und Trinkwasser gewährleistet und die Gefahr eines ungewollten Zurückfließens gebannt.

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Text und Bilder: Daniel Freitag

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