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Mimi (von Migranten- für Migranten)

Mimi - von Migranten für Migranten





Das Gesundheitsprojekt MiMi (Migranten für Migranten) wird im Landkreis Hildesheim durch 12 engagierte Gesundheitsmediatorinnen getragen.

Dieses Projekt folgt dem Grundgedanken, dass Gesundheit und Gesundheitstraditionen familiär verankert sind. Großeltern, Eltern und Kinder beziehen sich in ihrem Wissen um Gesundheit und in ihrem Gesundheitsverhalten aufeinander. Der Ansatz des MiMi-Gesundheitsprojekts soll deshalb die drei Generationen thematisch berühren und die Teilnahme aus allen Alterstufen ermöglichen. Ziel des Projektes ist es, mehrsprachige und kultursensible Gesundheitsförderung und Prävention für Migrantinnen und Migranten, die im Landkreis Hildesheim leben, anzubieten.

Dazu wurden engagierte Migrantinnen als interkulturelle Gesundheitsmediatoren gewonnen und geschult, die dann ihre Landsleute in der jeweiligen Muttersprache über das deutsche Gesundheitssystem und zu weiteren Themen der Gesundheitsförderung und Prävention informieren. Im Landkreis Hildesheim gibt es Gesundheitsmediatoren die in folgenden Sprachen Gesundheitsveranstaltungen anbieten:

  •       Albanisch
  •       Arabisch
  •       Deutsch
  •       Kurdisch
  •       Lettisch
  •       Polnisch
  •       Russisch
  •       Serbisch

Die ausgebildeten Gesundheitsmediatorinnen können von einzelnen Personen, Gruppen oder Institutionen für muttersprachliche Informationsveranstaltungen angefragt werden.

Die Hildesheimer Gesundheitsmediatorinnen haben sich u.a. in den folgenden Themen qualifiziert:

  • Das deutsche Gesundheitssystem
  • Kindergesundheit und Unfallprävention
  • Seelische Gesundheit bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern
  • Brustkrebsfrüherkennung und –behandlung
  • Alter, Pflege und Gesundheit
  • Ernährung und Bewegung

Eine Online Datenbank von MiMi-Gesundheitsmediatoren befindet sich unter: http://mimi-online.bkk-bv-gesundheit.de/

Hier ein Bild vom MiMi-Mediatorinnen-Treffen 2011

M_Mai_2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für den Einsatz von Gesundheitsmediatoren gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten.

Beispiel Kindergarten:

Sie betreuen in Ihrem Kindergarten viele Kinder mit Migrationshintergrund. Bei der Verständigung mit den Eltern kommt es häufiger zu Problemen.
Sie vermuten, dass diese Eltern nicht ausreichend über Themen wie Ernährung, Bewegung, Vorsorgeuntersuchungen etc. informiert sind.
Sie haben die Möglichkeit, mit Hilfe von den Gesundheitsmediatorinnen regelmäßige Informationsveranstaltungen in den Muttersprachen der Eltern durchzuführen. So können Sie die Eltern erreichen und dadurch nachhaltig die Gesundheit der Kinder verbessern.

Beispiel Arztpraxis:
In Ihrer Praxis gibt es einen ein hoher Anteil an Patenten mit Migrationshintergrund.

Sie haben die Möglichkeit, Gesundheitsmediatorinnen einzusetzen, die in den Räumen Ihrer Praxis einen Informationsabend z.B. in türkischer Sprache veranstalten. Auf diese Weise können ihre Patenten muttersprachlich informiert werden und Handlungsanleitungen für eine gesunde Lebensweise vermittelt bekommen.

Das MiMi-Gesundheitsprojekt wird gefördert durch:

Ethno-Logo

Zuständig

Landkreis Hildesheim
Telefon: 05121-309-4021

Kontakt

Bilder

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www.fotos-aus-der-Luft.de: Quelle: www.fotos-aus-der-luft.de
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Rathaus Nordstemmen ©  C. KOLBE-BODE
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Luftaufnahme des Freizeitbades Nordstemmen
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Bauhof
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Kläranlage der Gemeinde Nordstemmen